Auf dem Bild ist die Autorin Roswitha Schieb zu sehen.
Nicolaische Buchhandlung

Der Berliner Witz ist schnell, scharf, intelligent, übertreibend, fantasievoll, pointiert. Roswitha Schieb erzählt in diesem Buch seine Kulturgeschichte. Der Bogen reicht von preußischen Untertanen, die denen „da oben“ eine Nase drehen, über Publizisten, die durch die Blume das sagen, was sie eigentlich nicht sagen dürfen, bis hin zu ganz normalen Berlinern, die sich gegenseitig beharken. Schon seit über 200 Jahren unterliegt der Berliner Witz immer wieder Konjunkturen, wird totgesagt, nimmt an Fahrt auf in verwandelter Gestalt, lässt sich erneut zurückdrängen und ist lebendig bis heute.

Er hat bislang alle Zeiten rasanter demografischer Umwandlung, an denen Berlin so reich ist, überstanden und blitzt an verschiedensten Stellen der Stadt auf: in den sprachspielerischen Aufschriften der orangefarbenen BSR-Mülleimer, in originellen Ladenschildern und Friseurnamen, auf Märkten, in Taxis, in Traditionskneipen, die wider Erwarten doch noch existieren, und nicht zuletzt auf den Berliner Kabarett- und Comedy- Bühnen.

Es handelt sich um eine Online-Veranstaltung. Zur Teilnahme klicken Sie einfach kurz vor Beginn der Veranstaltung auf folgenden Link. Die Teilnahme ist kostenlos.  Bitte schalten Sie während der Lesung Ihr Mikrofon aus.

 

 

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